About

Hier schreibt Roland Schopp.

Seit 1984 in der IT unterwegs. Programmierer, IT-Leiter, Prokurist, stellv. Geschäftsführer, Technical Engineer, Senior Consultant und dann, endlich, seit 1999 selbständig mit der Arachno GmbH.

Immer

  • sehr viel gearbeitet
  • Dinge ausprobiert
  • neugierig geblieben
  • auf dem Stand der Technik

Sehr breites und sehr tiefes KnowHow.

So kann ich

  • Fördermittelanträge für innovative Softwareprojekte schreiben (ausschließlich ZIM)
  • Schnell webbasierte Verwaltungstools bereitstellen
  • Komplexe Webapplikationen entwickeln
  • Strategisch zu KI, Digitalisierung, Automatisierung und Open Source beraten
  • Entwickler coachen
  • Geschäftsführern und Topmanagern Basiswissen für „die digitale Welt“ vermitteln
  • Die „Buzzword-Hotline“ betreiben

Berufliche Stationen

1984 – 1992 Anwenderseite – Einzelhandel

Unternehmen

Havaria war ein sehr spezielles Einzelhandelsunternehmen, das in bis zu 16 Filialen Konkurswaren, Restposten und Waren aus Schadensfällen verkauft hat.
Viele Jahre habe ich in der denkmalgeschützten Villa verbracht.
Ich bin dort 1984 als Programmierer gestartet, wurde nach einem Jahr IT-Leiter und habe über die Jahre bis zu 14 Programmierer geleitet.

Der Geschäftsführer hatte die Idee, alles selbst zu entwickeln und hat schon damals verstanden, dass Software leicht bedienbar sein muss.
Ersteres war für das Unternehmen ein Desaster, für mich extrem lehrreich (wir haben von der Buchhaltung über Warenwirtschaft – wegen der vielen unterschiedlichen Güter extrem flexibel – bis zur Textverarbeitung und Filialanbindung wirklich Alles selbst entwickelt). Die Benutzerfreundlichkeit von Software hat sich damals sozusagen „eingebrannt“.

Bei der als eigenständige Firma „HavaSys“ ausgelagerten IT-Abteilung erhielt ich Prokura.

Technologien

Business Basic auf MAI-Systemen (sogenannte „mittlere Datentechnik“). 2 Systeme mit jeweils 16 per seriellem Kabel angeschlossenen Terminals.

Migration zu einem großen CCI-Unix System mit 128 Terminalanschlüssen und der Unix-Variante des Business Basic namens BBx.

Erste PCs mit Symphony Paketen.

Plakaterstellung mit Kettendruckern+Erweiterungsbox, die grafische Programmierung ermöglichte.

Einbindung von Barcode-Lesern in die gesamte Software-Landschaft.

Besonderheiten

Für den Freund des Geschäftsführers habe ich eine Software für ein medizinisches Gerät entwickelt. Umwandlung der Druckerausgabe in eine grafische Anzeige (das Klackern des Thermodruckers störte bei der Untersuchung) inklusive Verwaltung der Daten und Datensicherung.
Mein erstes und einziges Assembler-Projekt.

Da ich BBx in Absprache mit dem Hersteller extrem ausgereizt habe und meinen Entwicklern dauernd Fallstricke erklären musste, habe ich letztendlich ein C-Programm entwickelt, das die üblichen Fehler im Sourcecode (würde wahrscheinlich noch heute sehr schnell die Strukturen im Hexadezimal-Editor erkennen ;-)) entdeckt und behoben hat. Bis zu 40% Geschwindigkeits-steigerung waren bei entsprechend schlechter Ausgangslage möglich.

1992 – 1993 Anwenderseite – Industrie

Unternehmen

Die Agrob AG (bewegte Geschichte hier nachzulesen) war Hersteller hochwertiger Fliesen.

Technologien

Alles, was Siemens-Nixdorf zu dem Zeitpunkt an Computertechnik verkauft hat 🙂
Ich habe europaweit die Unix-Systeme (MX300, MX500) betreut.

Auf dem Mainframe habe ich in Cobol eine Auswertung der Daten der Siemens-Telefonanlage entwickelt. Die Schreibarbeit zur Maskenentwicklung schien mir extrem aufwendig. Deshlab habe ich in C einen Maskengenerator geschrieben.

Auf dem ersten PC im Unternehmen habe ich die reichlich vorhandene Zeit genutzt, um Visual Basic zu lernen.

Besonderheiten

Es gab eine Designabteilung für die Entwicklung hochwertiger Designs unter dem Label Rosenthal. Dort betreute ich den Apple-Rechner, der sich im Gegensatz zu seinem legendären Ruf als „normale Technik“ erwies (wenn man schon mal in der Unix Welt unterwegs war).

19931998 Herstellerseite – Computerhersteller

Unternehmen

Zu dieser Zeit gab es viele Unix-System-hersteller. Sequent, gegründet von Ex-Intel-Mitarbeitern, gehörte zeitweise zu den Technologie-führern (die NUMA-Architektur war z.B. 6-8 Monate lang die führende Architektur für Multiprozessor-Systeme). Das europäische Hauptquartier war in der Nähe von London angesiedelt. Das deutsche Hauptquartier in München. Es gab Filialen in Hamburg und Neuss (mein Standort damals).

Ich wurde als „Systems Engineer“ eingestellt.

Technologien

Unix (Dynix/ptx hieß das Sequent Derivat) war natürlich das Hauptthema. Clustering/High Availability war sehr schnell ein Thema bei den größeren Anbietern.

Als irgendjemand den Tod des Unternehmens eingeleitet hat, als er die Entscheidung getroffen hat, in den Windows NT-Markt einzusteigen, durfte ich mich als 3rd-Level-Supporter mit üblen Problemen beschäftigen, die meist mit der mangelhaften Multiprozessor-Fähigkeit von Windows zusammenhing.

Da große Systeme natürlich Konnektivität brauchen, durfte Ethernet „Yellow Cable“

Besonderheiten

Der Kurs „Kernel Internal“ (2 Wochen Eintauchen in die Tiefen des Unix-Kernels mit den Sequent-spezifischen Multiprozessor-Erweiterungen) mit einem englischen Trainer, der auch Entertainer hätte werden können, wird mir wohl ewig in Erinnerung bleiben.

Ebenso mein (wohl nichtmehr existierender) Kunde BauMax, zeitweise die größte Baumarktkette Österreichs, in Klosterneuburg. Viele Flüge mit dem Propeller-Flugzeug von Köln nach Wien und der immer freundliche Empfang mit „Wiener Schmäh“ und eine 24-Stunden Session bei einer verrückten Fehlersuche im Rechenzentrum, sind im Gedächtnis fest verankert.

19981999 Beratung – Hochverfügbarkeit

1999 Gründung der Arachno GmbH