Man darf „brute force“ nicht mit Intelligenz verwechseln

Wenn „die KI“ (da war halt mal OpenAI dran), wie aktuell geschehen, eines der sieben Milleniums Rätsel der Mathematik löst (Navier-Stokes Problem; für die Lösung war ein Preisgeld von 1 Million Dollar ausgesetzt), bedeutet das im aktuellen Fall gleich mehrere Dinge:

    Zehntausende Agenten haben in 88 Stunden Milliarden von Token verbrannt (und damit Millionen Dollar an Kosten verursacht), um sich an das Problem „heranzuprobieren“

    Das ist mehr „brute force“ als Intelligenz und der Rest ist Marketing, schlechtes Benehmen und Beweis dafür, dass man (nicht nur) Sam Altman nicht über den Weg trauen darf. Denn

    • die Vorarbeit haben wahrscheinlich die Mathematiker Buckmaster und Alpagay geliefert, die dumm genug waren, mit chatGPT zu arbeiten und damit ihr Knowhow dort freiwillig abgeliefert haben. Meine Vermutung, dass der rasante Fortschritt mit der aktuellen Technologie nur mithilfe der Auswertung aller Nutzereingaben möglich und erklärbar ist, scheint sich zu bewahrheiten.
    • das OpenAI das Preisgeld ablehnt hört sich nur ohne Vorgeschichte gut an. Man hat wohl Buckmaster eine Namensnennung zugesagt. Unter der Bedingung, dass er Alpagay außen vor lässt. Der arbeitet nämlich im gegnerischen Lager von Anthropic.

    Fazit

    Es bleibt wohl dabei: Sensible Daten haben in der außereuropäischen Cloud nichts zu suchen. Es sei denn, man will die entsprechenden Unternehmen voranbringen, sein Wissen gerne teilen und sein Geld lieber außerhalb als innerhalb Europas ausgeben. Halte ich für europäische Unternehmen und den europäischen Wirtschaftsraum nicht für so ganz schlau.